Chronik

Seit nunmehr 33 Jahren gibt es unseren Tennisverein schon. 

Die Anfänge des Tennisspielens in Poppenhausen liegen jedoch schon über 40 Jahre zurück. Bereits in den 70-iger Jahren gab es auch hier in Poppenhausen schon eine kleine Gruppe von jungen Männern, die diesen Sport ausübten. Da noch kein eigenes Terrain vorhanden war, wurde der „weiße Sport“ in benachbarten Tennisanlagen der Region Fulda-Rhön gespielt. In mehreren Freundschaftsspielen mit Mannschafen bereits etablierter Vereine wurden einerseits Erfahrungen gemacht und sich andererseits an den freundschaftlichen Begegnungen erfreut. In dieser Zeit wuchs schließlich der Wunsch, auch in Poppenhausen mal Tennis spielen zu können.

Die Vereinsgründung und der lang ersehnte Bau einer Tennisanlage in Poppenhausen wurde im Winter 1989/90 fest ins Visier genommen. 

Die Gemeinde erwarb am Rand der Sport- und Freizeitanlage ein Grundstück, das für Tennisplätze geeignet erschien und forcierte mit Bürgermeister Wehner den Neubau einer Tennisanlage. 

Vorausetzung war jedoch die Gründung eines Tennisvereins, als Träger und Bauherr. Nach mehreren Gesprächen und vorausgegangenen Sitzungen mit geeigneten Personen, kam es dann am 13. März 1990 im Gasthof Adler zur Gründungsversammlung des Poppenhäuser Tennisvereins. 27 Frauen und Männer hatten sich eingefunden um den „TC-schwarz/weiß Poppenhausen“ zu gründen. Zum 1. Vorsitzenden wurde Dr. Konrad Geiger gewählt, sein Stellvertreter wurde Dieter Krenzer. In einem Erbaurechtsvertrag wurden die Eigentums-, Finanzierungs- und Nutzungsverhältnisse zwischen der Gemeinde und dem Tennisverein geregelt. Somit war der erste wichtige Schritt getan. 

In der Folgezeit beschäftigte sich die Vorstandschaft, maßgeblich unterstützt vom damaligen 1. Beigeordneten Manfred Helfrich mit dem Neubau der Tennisplätze. Pläne, Angebote und Erfahrungen von anderen Vereinen wurden eingeholt und gesichtet. Die Planung der Anlage lag in den Händen des heimischen Landschaftsarchitekten Klaus Heigel. Ziel der Fertigstellung war der Spätsommer 1991. Man entschloss sich für den Bau von allwettertauglichen Kunstrasenplätzen der Firma Dura-Tufting, was sich auch heute noch als richtig erweist.

Zur Freude aller Tennisfreunde wurden dann im Rahmen eines Festwochenendes am 14. und 15. September 1991 die Tennisplätze in Poppenhausen von Pfarrer Lachnit offiziell eingeweiht und eröffnet. Als besonders gelungen wurde von unseren Gästen, darunter Landrat Fritz Kramer, die herrliche Lage der Plätze am Fuße der Wasserkuppe hervorgehoben.

Vorsitzender Dieter Krenzer dankte in seiner Begrüßung der vielfältigen Unterstützung beim Bau der Tennisplätze und berichte stolz von einer schon recht hohen Mitgliederzahl.

In der Folgezeit wurde der Tennissport intensiv betrieben. Wir erinnern uns an die jährlichen Clubmeisterschaften mit Einzel-, Doppel- und Mix-Turnieren.

1995 wurde zur Freude aller Mitglieder, die neue Tennishütte fertiggestellt. Mit der Pflasterung wurde 1998 der letzte Bauabschnitt abgeschlossen und die Tennisanlage stellte sich schmuck dar. 

2005 übernahm Michael Römmelt die Vereinsführung. Unter seiner Regie wurde im Frühjahr 2011 die Tennisplätze aufwändig saniert und präsentieren sich heute mitsamt der Anlage in einem guten Zustand.

Im Jahr 2015 waren zum 25 -jährigen Jubiläum fast alle Gründungsmitglieder, die jetzigen und vorherigen Vorsitzenden und Vorstandsmitglieder, zahlreiche Vereinsmitglieder sowie einige Sponsoren erschienen. Der ehemalige Vorsitzende Martin Kohlhaas begrüßte die Gäste und ließ das Vereinsgeschehen Revue passieren und dankte allen Mitstreitern für die Unterstützung.

Bürgermeister Manfred Helfrich überbrachte die Glückwünsche des Gemeindevorstandes und lobte den Verein für die Pflege und den Erhalt der Tennisanlage, die sich in sehr gutem Zustand befindet.

Der ehemalige Vorsitzende Dieter Krenzer erinnerte mit zahlreichen Fotos an die aufwändigen Bauarbeiten im Jahr 1991. Während damals noch ein freier Blick in die reizvolle Umgebung zu genießen war, ist die Tennisanlage heute fast zugewachsen. Eine Entbuschung soll künftig wieder die eine oder andere Sichtachse ermöglichen.

Mit Tenniseinlagen, Imbiss, Kaffee, Kuchen und Getränken verbrachten die Tennisfreunde in gesellige Runde mit guten Gesprächen einen angenehmen Festtag.++++(J.B. + M.H.)